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Pressemitteilung | 20.03.2025

Stadtratsbeschluss umsetzen

Prager Straße: Wirtschaftskammern bestehen darauf, dass der Umbau zügig und im Sinne der Stadtratsmehrheit umgesetzt wird.

Leipzig, 20. März 2025 – Die Industrie- und Handelskammer zu Leipzig und die Handwerkskammer zu Leipzig fordern die Stadtverwaltung auf, den Stadtratsbeschluss zur Prager Straße zügig so umzusetzen, wie er im November 2024 gefasst wurde. Die Planung dürfe nicht von dem abweichen, was demokratisch beschlossen wurde. 

Aorta für den Wirtschaftsverkehr

Der Leipziger Stadtrat hatte mehrheitlich beschlossen, dass die Prager Straße in beiden Fahrtrichtungen zweispurig bleibt – in einem Kompromiss, der den Wirtschaftsverkehr und die Interessen aller Verkehrsteilnehmer berücksichtigt. „Die Unternehmen erwarten, dass die Stadtverwaltung den Stadtratsbeschluss ohne Abstriche umsetzt“, sagt Dr. Fabian Magerl, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Leipzig. „Die Prager Straße ist die Aorta für den Wirtschaftsverkehr. Würde die Verwaltung die Fahrspuren durch die Hintertür verringern, liefe das dem Willen der gewählten Vertreter zuwider.“ 

Kein Raum für eigenwillige Interpretationen

Auch Volker Lux, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer zu Leipzig, mahnt: „Würde die Prager Straße durch planerische Kniffe enger, widerspräche das der Mobilitätsstrategie, die den Verkehrsfluss ermöglichen und die Durchschnittsgeschwindigkeit aller Verkehrsteilnehmer erhalten soll. Die Stadt hat den klaren Auftrag, den Beschluss umzusetzen. Raum für eigenwillige Interpretationen der Verwaltung besteht in keiner Art und Weise.“  

Die Wirtschaftskammern fordern die Stadtverwaltung auf, die Bauplanungen rasch abzuschließen, und zwar strikt nach Stadtratsbeschluss. Die Kammern stünden weiterhin für Gespräche bereit, damit die Verkehrsplanung wirtschaftsverträglich umgesetzt wird.

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