Sachsentag im Südfrankreich
Meilenstein für die Partnerschaft Sachsen-Okzitanien: Sächsische Wirtschaft präsentiert sich in Montpellier
Montpellier und Leipzig, 3. April 2025 - Beim „Jour de Saxe“, dem Sächsischen Tag in Montpellier, präsentierte sich am 2. April 2025 die Wirtschaft des Freistaates in der südfranzösischen Region Okzitanien. Die Tagung umfasste Fachvorträge zu Kultur, Geschichte, Wirtschaft und Tourismus Sachsens ebenso wie Erfahrungsberichte über deutsch-französische Kooperationen. Die Themen Wasserstoffwirtschaft und Gesundheitswirtschaft, die für beide Regionen strategisch bedeutsam sind, waren ein Schwerpunkt.
Ziel des Wirtschaftstages war, Sachsen in Südfrankreich bekannter zu machen, die Zusammenarbeit zu vertiefen und länderübergreifende Investitionen auf den Weg zu bringen. Sächsische Unternehmen stellten sich vor und konnten Geschäftskontakte in Okzitanien knüpfen. Es war eine gemeinsame Veranstaltung
- der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Leipzig,
- des Deutsch-Französischen Wirtschaftsclubs Mitteldeutschland e.V.,
- des deutsch-französischen Geschäftsnetzwerks RAFAL,
- der Vereinigung Allemagne-Occitanie. L’Europe au cœur,
- der Handelskammer (CCI) Hérault.
Thomas Kralinski, Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, vertrat den Freistaat Sachsen. Dr. Harald Langenfeld, Präsident des Deutsch-Französischen Wirtschaftsclubs Mitteldeutschland e.V. und Honorarkonsul der Französischen Republik in Leipzig, betonte im Namen aller Veranstalter die Bedeutung der deutsch-französischen Freundschaft. „Die Verbundenheit unserer Länder spielt die zentrale Rolle für die europäische Integration und Stabilität. Als Motor der Europäischen Union tragen Deutschland und Frankreich maßgeblich zur Gestaltung und Umsetzung gemeinsamer europäischer Politiken bei, die auch die entscheidende Grundlage für eine erfolgreiche wirtschaftliche Kooperation ist. Wichtig ist, dass die Menschen unserer beiden Regionen sich kennenlernen und einander vertrauen.“
Die Regionalpartnerschaft zwischen Sachsen und Okzitanien wurde im April 2023 mit einer Absichtserklärung ins Leben gerufen. Grundlage sind gemeinsame Interessen in Industrie, Landwirtschaft, Tourismus, Kulturaustausch, hinzu kommt das Engagement für demokratische Werte und zivilgesellschaftliches Engagement.